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Der neue Onlineshop vom Ofenspezialisten Feuer & Design Europe

Der neue Onlineshop vom Ofenspezialisten Feuer & Design Europe

Memmingen – Der Herbst kündigt sich bereits mit großen Schritten an und die kalte Jahreszeit ist nicht mehr weit. Was gibt es da Schöneres, als in den vier Wänden die wohlige Wärme eines Holzofens zu genießen.

Wer auf der Suche nach dem passenden Ofen für die eigenen vier Wände ist, der sollte gleich einen Blick auf www.ofen.online werfen - dem neuen Ofenshop von Feuer & Design Europe, dem Ofenspezialist im Allgäu.

Als einziger Online-Shop bietet ofen.online Komplett-Bausätze für Öfen und Kamine an. Die neuesten Kamine und Öfen namhafter Hersteller (wie beispielsweise Schmid, Leda sowie die Eigenmarke Sanatherm) können im virtuellen Ofenshop in Ruhe ausgesucht und online bestellt werden.

Bei ofen.online findet der Kunde eine vielfältige Auswahl an Grundöfen, Heizeinsätzen und dekorativen Kaminanlagen in Sichtbetonoptik. Eine besondere Rolle nehmen außerdem die sogenannten Dekokamine ein. Sie fungieren nicht nur als Eyecatcher im eigenen Wohnbereich, sondern sind auch in Praxen und öffentlichen Gebäuden ein dekorativer Blickfang für die Besucher. Das umfangreiche Sortiment des Ofenshops umfasst aktuell rund 600 Markengeräte und soll bis Jahresende auf 1.000 erweitert werden.

Ob als Bausatz für einen Grundofen, „Spartherm Installation Modules“ kurz SIM für Kaminanlagen in Sichtbeton, Heizkamine, einen Camina Speicherstein-Kamin oder wasserführende Geräte, der Ofenshop von Feuer & Design Europe lässt keine (Ofen-)Wünsche offen. Von Heizeinsätzen über Heizkamine und Kaminkassetten bis hin zum passenden Zubehör, hier findet der Kunde eine Vielfalt an Produkten - auch für den „kleinen” Geldbeutel und das bei voller Gewährleistung. Detaillierte Montageanleitungen, Prüfzertifikate, Energielabel, Datenblätter und vieles mehr, all dies kann bequem im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Ein Grundofen – die beste Wahl

Während bei einem Schweden oder Kaminofen das Holz auf einen Rost geschichtet wird, liegen die Scheite, wie der Name bereits sagt, direkt auf dem Grund. Durch die sehr hohe Temperatur verbrennt das Holz beinahe ohne Rückstände und es fällt kaum Asche an. Durch seine hohe Speichermasse kann ein Grundofen seine Wärme bis zu 24 Stunden und länger halten. Das ist effizient und spart Brennholz. Im Gegensatz zu reinen Konvektionsöfen entstehen bei einem Grundofen weniger Luftverwirbelungen im Raum und dadurch besser für Allergiker geeignet. Jedes der im Onlineshop aufgeführten Modelle ist ein echtes Unikat und muss nur noch an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann der Grundofen problemlos selbst gemauert werden.

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Kaminanlagen in Sichtbetonoptik (SIM)

Der Werkstoff Beton ist erste Wahl, wenn es um die perfekte Kombination von Schutz, Eleganz und eine große Gestaltungsfreiheit geht. Wie eine schützende Haut verbirgt die Betonverkleidung die Spartherm-Brennzelle in ihrem Inneren und gibt die Wärme des Holzbrandes mit angenehmen Strahlungseigenschaften langsam an den Umgebungsraum weiter. Die Fertigung von passgenauen Formteilen, die direkt auf die Spartherm-Brennzellen abgestimmt sind, ermöglicht einen absolut präzisen Aufbau mit perfektem Ergebnis in Form und Funktion. Mit einem SIM-Kamin hat der Kunde einen Designerofen, der Seinesgleichen sucht und verbrennungstechnisch sehr attraktiv ist.

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Kaminkassetten nach Maß

Offene Feuerstätten können durch den Einsatz einer Kaminkassette energetisch sinnvoll umgerüstet werden. Der Wirkungsgrad des Kamins wird damit gesteigert, dass dem Wohnraum - wenn kein Feuer brennt - kaum noch vorgewärmte Luft entzogen wird. Außerdem wird mit dem Feuermöbel während des Betriebs, eine deutlich höhere Wärmeausnutzung erreicht, weil die Kassette eine optimierte Verbrennung ermöglicht.

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Wassertechnik – fortschrittlich effizient

Bei der Verbrennung von Holz wird viel Energie freigesetzt, die in Form von sehr heißen Heizgasen durch die Feuerstätte strömen. Alternativ zu einem Feststoffspeicher kann diesen Heizgasen ein großer Teil ihrer Wärmeenergie über den Wärmetauscher eines wasserführenden Kaminofens entnommen werden. Der Kaminofen, Heiz- oder Kamineinsatz mit Wassertechnik gibt Wärme direkt an den Aufstellraum ab und unterstützt zusätzlich ein Zentralheizungssystem.

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Montage

Sollten Sie Hilfe bei der Montage des neuen Wunschofens benötigen, dann kontaktieren Sie einfach die Hotline unter der Rufnummer 0176 / 4187 3424 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sie erhalten ein individuelles Angebot für den gewünschten Leistungsumfang. Die Montage erfolgt dann durch einen nächstmöglich verfügbaren Monteur.

Mit einem Komplett-Bausatz von www.ofen.online werden auch Ihre Ofenträume wahr.

Heizeinsatz erneuern

Heizeinsatz erneuern

Heizeinsatz erneuern und offene Kamine schliessen

Einen Modernisierungsstau gibt es in Deutschland nicht nur beim Austausch alter Heizkessel. In Millionen Kachel- und Putzöfen sind noch Heizeinsätze installiert, die den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der geltenden verschärften gesetzlichen Regelungen müssen viele Betreiber diese Einsätze austauschen, und das lohnt sich. Neue Heizeinsätze verbrennen Scheitholz und Briketts deutlich effizienter als ihre betagten Vorgänger. Viele Ofenbesitzer haben bereits gehandelt. Im Kachelofen Ihres Eigenheims befanden sich noch Heizeinsätze mit einem für heutige Verhältnisse zu geringen Wirkungs-grad in Betrieb und aufgrund der neuen effizienten Verbrennungstechnik sparen Sie auch deutlich an Festbrennstoff.

Offene Kamine in 2018 schliessen

Ebenso bei offenen Kaminen, die alles andere als effizient gelten und vor allem aufgrund Geruchsbelästigungen nur noch selten betrieben werden, gibt es mittlerweile elegante und hocheffiziente Lösungen in Form von maßgefertigten Kassetten ( sehen Sie in unserem Onlineshop in der Rubrik: "Heizkassetten" )
Der Aufwand beim Austausch von Heizeinsätzen hält sich mit wenigen Arbeitsstunden in vertretbaren Grenzen. Als Austauschgerät bieten wir Ofenbesitzern eine breite Palette von geprüften hochwertigen in Deutschland produzierten Heizeinsätzen ( sehen Sie in unserem Onlineshop in der Rubrik "Heizeinsätze" ) und wählen das für Sie geeignete Austauschgerät.

Einfacher Wechsel des Heizeinsatzes

Das Wechseln des Heizeinsatzes ist einfach zu bewerkstelligen. Das alte Gerät steht meist auf einem metallischen Traglager und kann nach dem Lösen der Rauchrohre aus dem Ofen gezogen werden. Hierbei ist das Gewicht des Gerätes zu beachten. Meist wird von der Diele aus geheizt, es kann vorkommen daß Einbauzargen mit dem Gerät verbunden sind, die Schrauben oder Nieten der Zargen entfernen oder lösen, dann kann das Gerät entnommen werden.

Das neue Gerät wird auf das vorhandene Traglager in die Heizkammer gestellt, mit der Wasserwaage ausgerichtet und wieder mit den Rauchrohren verbunden, wir empfehlen das Erneuern der Rauchrohre. Berücksichtigen muss man die Heizkammer-Mindestabstände, das Gerät darf keinen direkten Kontakt mit der Ofenwandung haben. Sollte der Einbau eines neuen Gerätes in Eigenleistung stattfinden, kontaktieren Sie vor dem ersten Heizen unbedingt zur Abnahme bitte Ihren zuständigen Kaminkehrer, der u.a. die Dichtheit der Ofenanlage prüft.

Nachrüsten von Heizkassetten

Das Nachrüsten einer Heizkassette sollten Sie jedoch von einem Ofenbauer ausführen lassen, der für Seine Arbeit Gewährleistung übernimmt. Gerne vermitteln wir Ihnen einen seriösen Ofenbaubetrieb, hierfür nennen Sie uns bitte per E-Mail lediglich Ihren Standort mit PLZ.

Feinstaubverordnung 2018

Ein knisterndes Feuer im Kaminofen ist gemütlich und romantisch. Ist das Modell aber schon älter, stößt es verhältnismäßig viel Feinstaub aus. Zum Schutz der Umwelt sieht ein Gesetz vor, dass Kaminöfen, die älter als 30 Jahre sind, nach und nach mit einem Spezialfilter nachgerüstet oder stillgelegt werden. Das droht Öfen generationsweise. Es sei denn, sie halten die aktuellen Grenzwerte für Schadstoffe ein. Ein neuer Stichtag ist der 31. Dezember 2017 - und zwar für Öfen mit Baujahr bis einschließlich 1984. Die wichtigsten Fakten.

Warum müssen Kaminöfen ersetzt oder nachgerüstet werden?

Der Emissionsausstoß moderner Geräte liegt um bis zu 85 Prozent unter dem der alten Öfen, wir zitieren Rolf  Heinen vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) in Frankfurt: Seit 2010 sieht die Bundes-Immissionsschutzverordnung Grenzwerte für Kamin- und Kachelöfen vor. Besitzer müssen Öfen, deren Werte darüber liegen, ersetzen oder mit einem Filter nachrüsten. "Der Austausch hat auch ökonomisch Sinn", sagt Heinen. Denn die moderne Technik bringt einen höheren Wirkungsgrad und eine bessere Energieeffizienz mit sich: "Es wird deutlich weniger Brennstoff verbraucht."

Wie hoch sind die Grenzwerte?

Für die sogenannten Einzelraumfeuerstätten, die vor dem Inkrafttreten der Verordnung am 22. März 2010 in Betrieb gingen, liegen die Grenzwerte bei 4 Gramm Kohlenmonoxid und 0,15 Gramm Staub pro Kubikmeter. Diese Werte sind weniger streng als jene für ganz neue Öfen. Alle Anlagen, die nach 2015 errichtet wurden, haben Grenzwerte von 1,25 Gramm Kohlenmonoxid und 0,04 Gramm Staub pro Kubikmeter. Öfen aus der Zeit von März 2010 bis Ende 2014 dürfen auf 2 Gramm Kohlenmonoxid und 0,075 Gramm Staub pro Kubikmeter kommen.

Welche Öfen sind von den Tauschwellen betroffen?

Bis Ende 2014 mussten bereits Öfen mit Baujahr bis 1974 stillgelegt oder nachgerüstet werden, erklärt Stephan Langer, Sprecher des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks. "Die nächste Austauschfrist endet Ende Dezember 2017. Wer einen Kamin- oder Kachelofen hat, der bis einschließlich 1984 gebaut wurde, muss bis dahin aktiv werden." Am Jahresende 2020 läuft die Schonfrist für Modelle der Baujahre 1985 bis 1994 ab. 2024 müssen dann Öfen, die im Zeitraum von 1995 bis Ende März 2010 gefertigt wurden und nicht die Grenzwerte einhalten, ausgetauscht oder nachgerüstet sein.

Gibt es Ausnahmen von der Feinstaubverordnung?

"Historische Modelle, die vor 1950 hergestellt wurden, offene Kamine und Kochherde sind ausgenommen", sagt Langer. Auch Hausbesitzer, die ausschließlich mit ihrem Kachelofen heizen, müssten ihn nicht stilllegen, selbst wenn er sehr alt ist.

Wie finde ich heraus, ob mein Ofen betroffen ist?

"Anhand des Datums auf dem Typenschild des Gerätes lässt sich leicht feststellen, wann es gebaut wurde". Ist das Datum nicht mehr feststellbar, müssen Ofenbesitzer direkt aktiv werden. Der Bezirksschornsteinfeger sollte dann den Schadstoffausstoß messen. Außerdem bietet der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik unter http://cert.hki-online.de eine Datenbank zur Recherche der Werte des jeweiligen Ofens an. Ein Ausdruck der Angaben reicht dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger als Nachweis.

Was sagen Experten über die Nachrüstung mit einem Spezialfilter?

Sie sprechen sich dagegen aus. "Bei den alten Öfen hat das eigentlich wenig Sinn", sagt Tim Froitzheim vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Anlagen, die ohne nachgerüsteten Filter bis Ende 2017 außer Betrieb genommen werden müssen, sind rund 30 bis 40 Jahre alt. "Für ein technisches Gerät, was dieser Belastung ausgesetzt wird, ist dies ein stolzes Alter. Ihre Verbrennungstechnik war nicht auf die heute geforderten geringen Emissionswerte ausgelegt." Er rät daher grundsätzlich, über einen Austausch nachzudenken.

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Stephan Langer von Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks vergleicht die Preise: "Nachrüstsets kosten um die 1000 Euro. Neue Öfen- und Heizgeräte gibt es bereits ab 1900 Euro." Da die Filtertechnik noch nicht in voller Breite im Markt etabliert ist, liegen die Preise derzeit deutlich höher, als man es ursprünglich erwartet hatte. "Die Grenzwerte beziehen sich auf Staub und Kohlenmonoxid", ergänzt Froitzheim. "Die Filter entfernen jedoch nur einen gewissen Staubanteil aus den Rauchgasen. Möglicherweise reicht der Filter daher gar nicht aus, um die Grenzwerte für Kohlenmonoxid einzuhalten."

Was droht Hausbesitzern, die die Fristen nicht einhalten?

"Stößt ein Schornsteinfeger bei seiner turnusmäßigen Feuerstättenschau - zweimal innerhalb von sieben Jahren - auf so ein Gerät, muss er sicherstellen, dass es außer Betrieb gesetzt wird", erklärt Langer. "Außerdem ist er verpflichtet, das der zuständigen Behörde zu melden." Das kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro zur Folge haben.

 

Der Grundofen

Der Grundofen

Der Grundofen ist ein Wärmespeicherofen aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle handwerklich gesetzt werden.

Was ist ein Grundofen?

Erinnern Sie sich an Omas Kachelofen! Aber lassen Sie sich nicht vom ersten Eindruck täuschen, denn ein massiver Grundofen ist alles andere als eine Antiquität. Sein Heizkonzept ist aktueller denn je und unterscheidet sich erheblich vom gängigen Kamin- oder Schwedenofen.

Was leistet ein Grundofen und was nicht?

Wenn Sie wissen möchten, wie ein Grundofen von seinem Prinzip her funktioniert, dann finden Sie witer unten im Text die Wirkungsweise ausführlich erklärt. Ein Grundofen erreicht während der Verbrennung im Brennkern Temperaturen von bis zu 1000° Celsius. Dadurch verbrennt das Holz beinahe ohne Rückstände und es fällt kaum Asche an. Er muss daher bei einer sachgemäßen Benutzung kaum gereinigt werden. Oftmals reichen schon zwei Reinigungen im Jahr.

Durch seine hohe Speichermasse kann ein Grundofen seine Wärme bis zu 24 Stunden und länger halten und muss dabei nur einmal aufgeheizt werden. Das ist effizient und spart Brennholz. Zudem wird so auch die Umwelt geschont.

Der Kamin dagegen mit seinem Kamineinsatz erwärmt zum Beispiel Luft. Diese warme Luft erwärmt den Raum schneller. Wärmespeicherung ist hier meist nur sehr gering.

Ein Grundofen heizt vornehmlich über die Strahlungswärme an seiner Außenseite. Diese Strahlungswärme verteilt sich besonders gut im ganzen Raum und fühlt sich obendrein noch sehr wohltuend auf der Haut an. Im Gegensatz zu reinen Konvektionsöfen entstehen bei einem Grundofen weniger Luftverwirbelungen im Raum. Deshalb sind solche Feuerstätten im Allgemeinen besser für Allergiker geeignet.

Jedes unserer Modelle ist ein echtes Unikat und muss nur noch an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie einen Sanatherm-Grundofen problemlos selbst mauern.

Vorteile eines Grundofens

Angenehme Strahlungswärme, wenig Holzverbrauch, wenig Hausstaub durch niedrige Konvektion, permanente Raumtemperaturen, keine Luftumwirbelungen, lange Speicherkraft und zeitverzögerte Abgabe der Energie an den Wohnraum, wenig Asche, effiziente Verbrennung, hoher Wirkungsgrad, Umweltschonend und Langlebigkeit sind die Vorteile eines Grundofens.
Ein Grundofen sollte meist täglich geheizt werden, so haben Sie vom Vortag noch Wärme und heizen bereits für den morgigen Tag!

Nachteile von Grundöfen

Sehr träge (es sollte daher täglich geheizt werden), in erkaltetem Zustand ca. 2-3 Stunden Vorlaufzeit bis zur Wärmeabgabe, Beheizen mehrerer Räume bzw. Etagen durch die niedrige Konvektion meist nicht möglich, hohes Gewicht meist über 1000 kg, teurer in der Anschaffung (dafür aber langlebig und nachhaltig). Aber auch hier haben wir uns Gedanken gemacht und die Verfügbarkeit "schneller Wärme" durch unsere doch sehr großen Heiztüren realisiert.

Wie man sieht, überwiegen die Vorteile eines Grundofens!

 

Wie funktioniert ein Grundofen?

Der Name des Grundofens ist übrigens ganz banal daraufhin zurückzuführen, dass die Holzscheite direkt auf dem Grund des Ofens, auf dem Schamottestein, verbrannt werden. Anders als in dem Kaminofen (auch Schweden- oder Dänenofen genannt), wo das Holz auf einem Rost liegt und die Brennrückstände in Form von Asche in einem Aschekasten aufgefangen werden. Der Unterschied zwischen einem Grund- und einem Kachelofen ist oft nur der, dass bei einem Kachelofen heutiger Ausführung die Außenwände mit dekorativen Kacheln verziert sind. Der Innenaufbau ist der gleiche. Anders als bei anderen Öfen wird die Luftzufuhr bei einem Grundofen allein über die Ofentür geregelt. Die bleibt solange in einem gesicherten, leicht geöffneten Zustand, bis die Flammen zur Ruhe gekommen sind und von der Glut abgelöst wurden. Die Wärme der Rauchgase wird über die keramischen Züge an die Speicherwände des Ofens geleitet und strahlt  die Wärme gleichmäßig und angenehm über sehr viele Stunden ab.

 

Definition Grundofen

Vielfach wird auch eine Feuerstätte als Grundofen bezeichnet, welche keinen Feuerrost besitzt, da sie ausschließlich mit Holz befeuert wird. Die Holzasche sammelt sich auf dem Boden (Grund) des Ofens und bildet ein Bett für die Glut. In einem gut konstruierten Ofen verbleibt nach dem Abbrand des Holzes wenig Asche, so dass ein Grundofen mit ausreichend großem Feuerraum erst nach 50 oder mehr Feuerungen gereinigt zu werden braucht.

Typische Grund- oder Grundbrandöfen sind aus Schamottesteinen gemauerte Wärmespeicheröfen, welche den Aufstellraum zu einem möglichst großen Anteil durch die Abgabe von Strahlungswärme beheizen sollten. Im Gegensatz dazu erwärmt ein Luftheizungsofen oder Konvektor den Raum durch einen Warmluftstrom.
Ein Kohlefeuer braucht den Luftzug von unten, der durch einen Feuerrost ermöglicht wird, da der Verbrennungsvorgang aufgrund des hohen Heizwertes die Zufuhr von mehr Sauerstoff erfordert. Grundöfen werden ausschließlich mit naturbelassenem Hartholz befeuert.

Beim Verbrennen von Holz in einem Grundofen ist, wenn die Luftzufuhr gewährleistet ist, nach dem Auflegen der Scheite auf das brennende Anmachholz eine weitere Regelung der Luftzufuhr entbehrlich, weil sie sich durch den Verbrennungsvorgang selbsttätig regelt. Wird der Verbrennungsvorgang durch eine Drosselung der Luftzufuhr behindert, dann ist die Verbrennung nicht vollkommen mit der Folge, dass sich der Wirkungsgrad verschlechtert und Schadstoffe sowie Schäden an Ofen und Kamin entstehen können und die Brandgefahr erhöht wird, daher ist der Abbrand grundsätzlich mit maximal geöffneter Luftzufuhr zu vollziehen.

Wirkungsweise und Funktion

Je größer die Außenfläche des Grundofens (inklusive Rauchgasrohr), desto größer ist der Strahlungsanteil an der gesamten Wärmeleistung des Ofens.
Die Summe der Wärme abstrahlenden Flächen bildet die Grundlage für die entsprechende Heizleistung des Grundofens.

Wenn der Ofen als Einzelfeuerstätte die alleinige Wärmequelle darstellt, muss die Nennwärmeleistung des Ofens dem Wärmebedarf der zu beheizenden Räume entsprechen. Andernfalls werden Grundöfen als Zusatzheizung deklariert.

Ein Grundofen hat ein sehr träges Wärmeverhalten und erfordert lange Anheizzeiten. Ein fachgerecht gebauter Grundofen braucht meist zwei bis drei Stunden, bevor die Wärme an der Oberfläche spürbar wird. Je träger sich der Ofen verhält, desto länger kann er die Wärme speichern, so dass weniger häufig nachgeheizt werden muss. Ein Grundofen sollte meist täglich geheizt werden.

Vorteile

  • Wärmespeicherung bis zu 16 Stunden pro Schürvorgang
  • nur 1 - 2 Schürvorgänge täglich ( Schürintervall 10 Stunden )
  • angenehme und gesunde Strahlungswärme
  • System je nach Standort geeignet für bis zu 100 qm Wohnfläche
  • bis zu 75 % Brennstoffersparnis gegenüber herkömmlichen Kaminöfen
  • nur 2 x Ascheentleerung jährlich
  • starke Reduzierung von Hausstaub ( optimal für Allergiker )
  • keine trockenes Raumklima bei permanent gleichbleibender Raumtemperatur
  • erfüllt die Anforderungen der neuen Feinstaubverordnung BlmSCHV2

Was ist Strahlungswärme?

Heutzutage ist der Grundofen während der Heizungsperiode  immer noch  Hausmittelpunkt, denn aufgrund seiner Bauweise trocknet ein Grundofen das Raumklima nicht aus und wirbelt keinen Staub auf, was für viele Allergiker eine echte Erleichterung ist. Die Strahlungswärme des Grundofens erwärmt angrenzende Raumteile wie Wände, Fußboden oder Möbel und nur indirekt die Luft. Diese langwellige Wärmeausbreitung ähnelt der Sonnenwärme, die als sehr angenehm empfunden wird. Strahlungswärme ist aber nicht nur ein angenehmes Gefühl, sondern nachweislich gesund. Wärme beeinflusst unsere Gesundheit direkt, denn sie  hat Auswirkungen auf den Stoffwechsel, erleichtert die Durchblutung, fördert Sauerstoff, Nährstoffe, Antikörper und hilft bei der Ableitung von Zerfallsprodukten des Stoffwechsels. Fehlt dem Körper Wärme, wird er anfälliger für Krankheiten und das allgemeine Wohlbefinden sinkt. Schon bei einer Temperaturerhöhung um ein Grad, steigt der Energieumsatz um 17 Prozent.

Im Gegensatz dazu führt Auskühlung zu einem Unwohlsein und fördert die Infektionsgefahr, denn bei einer Auskühlung nimmt der Stoffwechsel ab, die Körperwärme ebenso und das Immunsystem fährt seine Schutzschilde herunter. Auskühlung kann durch ausgekühlte unf feuchte Räume passieren- sie entziehen dem Körper Wärme. Das kann auch bei hohen Lufttemperaturen passieren, wenn die schlecht isolierten Wände oder große Glasflächen kühl bleiben. Sogar bei 20 Grad Lufttemperatur in schnell aufgeheizten Räumen, kann dem Körper durch die noch kalten Wänden Wärme entzogen werden. Ein echtes thermisches Wohlbefinden will sich nicht einstellen. Das ist der Nachteil von Konvektionswärme, wie sie z.B. ein Kaminofen entwickelt, denn sie erhitzt nur die Luft, aber nicht die Gegenstände eines Raumes. Die Wände bleiben kühl und der Mensch darin ist diesen Temperaturunterschieden ausgeliefert.