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Ofen Blog - Neuigkeiten rund um das Thema Ofen

Ofen, Grundofen, Ofeneinbau, Ofen Shop

Speicherofen, Grundofen, Kachelofen - Begriffsdefinition

Speicherofen, Grundofen, Kachelofen - Begriffsdefinition

Es gibt viele gute Gründe, sich für einen holzbefeuerten Kaminofen zu entscheiden. Das gemütliche Feuer vom Kamin, die Wärme und eine oft umweltfreundliche Verbrennung sind nur einige davon. Eine wahre Renaissance erleben zurzeit die guten alten Kachelöfen, Speicheröfen und Grundöfen. Sie stehen für eine langanhaltende Wärme bei hoher Sparsamkeit. Doch nicht immer ist klar, worin die Unterschiede zwischen den Varianten liegen. Wir zeigen Ihnen, was diese Feuerstätten so einzigartig macht und worin die individuellen Stärken der Modelle liegen.

Streng genommen muss man bei diesem Ofen von einem Warmluftkachelofen sprechen. Der gemeine Kachelofen ist die Mutter der holzbetriebenen Feuerstätten. Die modernen Warmluftkachelöfen stehen in der Tradition dieser jahrhundertealten Bauweise. Früher hatte er standardmäßig noch keine Sichtscheibe verbaut und auch heute noch werden einige Modelle ohne die charakteristische Feuerscheibe angeboten. Was ist das Besondere an einem Warmluftkachelofen? Er arbeitet mit der Konvektionswärme: Kalte Luft strömt ins Innere des Ofens, wird dort erwärmt und kehrt dann aufgewärmt in den Raum zurück. Durch diese Arbeitsweise kann der Kachelofen schnell und wirtschaftlich Wärme in den Raum oder je nach Ofen auch in mehrere Räume abgeben. Das hervorstechendste Merkmal dieser Feuerstätten ist aber die Verkleidung mit Ofenkacheln. In der traditionellen Bauweise sind sie besonders stark und massiv. Dadurch ergibt sich neben der einzigartigen Optik auch ein gewisser Wärmespeichereffekt.

Der Speicherofen sind dagegen darauf ausgelegt, einen Teil der Wärme zu speichern und dann erst nach einiger Zeit an die Umgebung abzugeben. Das erfolgt mittels Wärmestrahlung. Sie fühlt sich nicht nur besonders angenehm an, sondern ist auch sehr durchdringend und langanhaltend. Sie trägt zu einem besseren Raumklima bei. Entscheidend bei einem Speicherofen ist die Masse an Wärmespeichern. Es kommt bei dieser Art von Feuerstätte also auf ein besonders hohes Gewicht an. Die Brennkammer ist direkt von den Speichersteinen umgeben, welche die Hitze des Feuers aufsaugen können. Speicheröfen gibt es in nahezu allen Gewichtsklassen und mit unterschiedlichen Wärmespeichern, siehe in unserem Shop.

Der Grundofen ist ein echter Profi, wenn es um die Wärmespeicherung geht. Sie sind speziell für diese Aufgabe konstruiert und zeichnen sich durch einen besonders massiven Speicher-kern aus. Zusätzlich besitzen diese Feuerstätten auch eine erweiterte Rauchgasführung. Der Fachbegriff dafür lautet Zug. Die heißen Rauchgase werden an den Speichersteinen vorbei-geleitet, wobei diese sich mit der Wärme aufladen. Ein Grundofen braucht zwar einige Stunden, bis er voll aufgeheizt ist, kann dann aber bis zu 24 Stunden lang seine Energie an den Raum abgeben. Dementsprechend brauchen Sie diese Art Öfen nur 2 x nacheinander zu beschicken, um den ganzen Tag über von der Wärme profitieren zu können. Grundöfen finden Sie in unserem Shop, Rubrik Grundofenbausatz.

Grundofen, Kachelofen oder Speicherofen liegen begrifflich zwar sehr nah bei einander, die konkreten Unterschiede im Heizverhalten sind aber enorm. Während die einen für eine schnelle Erwärmung des Raumes stehen, verbergen sich hinter den anderen Modellen wahre Wärmespeicher. Drei ähnliche Systeme mit unterschiedlichen Stärken: Speicherofen, Grundofen oder Kachelofen, Sie können sich für eine auf Ihren Anwendungsfall passende Variante entscheiden!

Kaminkassette -  VERWENDUNG UND INBETRIEBNAHME

Kaminkassette -  VERWENDUNG UND INBETRIEBNAHME

Der Erwerber und Betreiber der Kaminkassette muß sich anhand der Bedienungsanleitung über die richtige Handhabung informieren, damit Schäden vermieden werden und keine Leistungsverluste entstehen!

VERWENDUNG UND INBETRIEBNAHME

Zulässige Brennstoffe und emmissionsreduzierender Betrieb

Die Kaminkassette ist für die Verbrennung von trockenem Scheitholz mit einem Wassergehalt von max. 30% des Darrgewichtes und Braunkohlenbriketts vorgesehen.

Scheitholz sollte mind. 2 Jahre luftig und trocken gelagert sein.

Übermäßig feuchtes Holz führt verstärkt zum Schwelen mit Teer und Kondensatbildung, wodurch der Schornstein Schaden nehmen kann. In jedem Fall tritt aber eine übermäßige Geräteverschmutzung auf.

Das Verbrennen von Abfällen, insbesondere Kunststoffe, Verpackungsmittel, beschichtetem und behandeltem Holz schadet Ihrer Kaminkassette und ist darüber hinaus durch das Bundesimmissionsgesetz verboten.

Reisig, Papier und Kleinholz dürfen nur zum Anzünden verwendet werden.

Achtung:

Verwenden Sie zum Anzünden niemals leicht brennbare Flüssigkeit wie Benzin oder Spiritus und halten Sie derartige Flüssigkeiten stets Ihrer Kaminkassette fern!

Erste Inbetriebnahme

Bei der ersten Inbetriebnahme soll die Kassette nur mit mäßiger Leistung brennen, um mögliche Schäden durch einen zu schnellen Temperaturanstieg zu vermeiden.

Beim ersten Einheizen kann es durch Aushärtung der Oberflächenbeschichtung zu einer Geruchsbildung kommen. Der Raum sollte daher bei der ersten Inbetriebnahme gut durchlüftet werden.

Keramikscheibe sowie Scheibenrahmen müssen vor der Inbetriebnahme sorgfältig mit einem Tuch gereinigt werden, da nicht entfernter Schmutz einbrennen kann.

Öffnung des Aschekastens, da es sonst zu einer Überlastung des Heizeinsatzes, sowie auch Ihres Schornsteines kommen könnte.

Anzünden

Das Bestücken der Kaminkassette mit Brennmaterial erfolgt durch die Feuerraumtür, die beim Anfeuern stets geschlossen sein sollte.

Die Verbrennungsluftzufuhröffnung unterhalb der Feuerraumtür sollte beim Anheizvorgang ganz geöffnet sein.

Legen Sie etwa 1 kg Kleinholz auf, zünden etwas Papier an, schließen die Feuerraumtür und warten bis das Kleinholz gut überzündet ist und den Feuerraum und den Schornstein vorgewärmt hat. Geben Sie nun entweder 1 Lage Holz oder Braun-Kohlebriketts auf.

Vermeiden Sie eine Öffnung des Aschekastens, da es sonst zu einer Überlastung des Heizeinsatzes, sowie auch Ihres Schornsteines kommen könnte. (Verriegelung vorlegen)

Flachfeuerung

Ihre Kaminkassette ist wie der offene Kamin mit einer bauartbedingten Flachfeuerung ausgestattet, das bedeutet, dass nur 1 Lage Brennstoff auf die vorhandene Grundglut aufgegeben werden darf.

Beachten Sie bitte, daß durch die Zufuhr einer höheren Brennstoffmenge Ihre Kaminkassette eine größere Wärmemenge abgibt bzw. stärker erhitzt wird als dies von der Konstruktion vorgesehen ist.

Dadurch kann es zu Schäden an Ihrer Kaminkassette, am offenen Kamin oder am Gebäude kommen. Geben Sie deshalb nie mehr als die angegebenen maximalen Brennstoffmengen auf einmal auf die vorhandene Grundglut auf.

Maximale Brennstoffmengen

Scheitholz                       2 - 3 Scheite       max. 4,00 kg

Braunkohlebriketts         6 Briketts            max. 3,40 kg

Reinigung und Pflege der Kaminkassette

Die Reinigung der Kaminkassette mit dem darüberliegenden Rauchgassammler ist mindestens 1 x jährlich, bei Bedarf auch häufiger, vorzunehmen.

Es ist wichtig, daß die Rückstände im Rauchgassammler (von außen nicht sichtbarer Teil über der Kaminkassette) regelmäßig beseitigt werden. Dieses erfolgt durch die Rauchgasöffnung im Oberteil der Kaminkassette.

Übermäßige Ablagerungen stellen eine Brandgefahr dar!

Reinigen der Panoramascheibe

Die Kaminkassette besitzt eine Scheibenluftspülung die eine vorzeitige Verschmutzung der Panoramascheibe entgegenwirken soll.

Ist die Panoramascheibe verschmutzt, sollte sie im kalten Zustand trocken oder auch naß unter Verwendung von Glasreiniger gereinigt werden.

Scheuernde Putzmittel sollen auf keinen Fall verwendet werden!

Entleeren des Aschekastens

Die Asche muß rechtzeitig aus dem Aschekasten entfernt werden. Dieses erfolgt zweckmäßig vor dem erneuten Wiederanheizen.

Die Asche darf niemals zu einem Aschekegel heranwachsen, da der Rost dann nicht mehr durch die Verbrennungsluft gekühlt wird und dadurch Schaden nehmen kann.

Achten Sie auf eine gute Verriegelung der Aschetür, damit hier keine Falschluft eintreten kann.

Übermäßige Falschluft kann den Wirkungsgrad erheblich senken, zu einer unsauberen Verbrennung und zu einer Überhitzung des Gerätes führen.

Aufsicht der Kassette

Die Kaminkassette ist nur für den geschlossenen Betrieb gedacht.

Wird die Kassette dennoch offen betrieben ist sie ununterbrochen zu beaufsichtigen, um eine Brandgefahr durch Funkenflug und herausfallende Glut auszuschließen.

Brennstoffe bei offenem Feuerraum

Bei Betrieb mit offenem Feuerraum dürfen abgesehen von Scheitholz auch Braunkohlebriketts verwendet werden. Ein wesentlich höherer Wirkungsgrad wird bei geschlossenem Feuerraum erreicht.

Verbrennungsluftzufuhr von außen

Bei fugendichten Fenster und Türen muß darauf geachtet werden, daß dem Raum ausreichend Luft von außen zugeführt wird. Vorhandene Vorkehrungen zur Verbrennungsluftversorgung dürfen nicht verändert werden.

Es muß sichergestellt bleiben, daß die notwendigen Verbrennungsluftleitungen während des Betriebes der Feuerstätte offen sind.

Brandschutz im Strahlungsschutzbereich

Gegenstände und Bauteile aus brennbaren Materialien dürfen bis zu einem Abstand von 80 cm gemessen ab Vorderkante Feuerraumöffnung nicht vorhanden sein.

Brandschutz außerhalb des Strahlungsschutzbereiches

An den offenen Kaminen dürfen bis zu einem Abstand von 5 cm keine Gegenstände aus brennbaren Baustoffen (z.B. Regale) herangeführt werden.

Benachrichtigung des Bezirksschornsteinfegermeisters

Die Benachrichtigung des Bezirksschornsteinfegermeisters über den Einbau einer Kaminkassette erfolgt durch den Käufer.

Gewährleistung

Unsere Heizeinsätze sind Qualitätserzeugnisse. Sie sind unter Beachtung der derzeitigen, wärmetechnischen Erkenntnisse konstruiert und werden unter Verordnung von handelsüblichen guten Materialien sorgfältig gebaut.

Sollten trotzdem Mängel auftreten, wendet sich der Betreiber unverzüglich nach der Erkennung an seinen Fachbetrieb. Dieser wird die Beanstandung beseitigen.

Fällt die Beseitigung eines vom Fachbetrieb bestätigten Mangels unter die Gewährleistung des Herstellers, dann wird der Mangel kostenlos abgestellt, anderenfalls hat der Endabnehmer für die entstandenen Kosten der Mängelbehebung aufzukommen.

Garantieleistung

Der Hersteller übernimmt die Garantie von 5 Jahren, gerechnet ab der Lieferung an den Endverbraucher, für einwandfreie, dem Zweck entsprechende Werkstoffbeschaffenheit und Verarbeitung. (Ausgenommen sind Glas - und Schamottebruch)

Die Gewährleistung erstreckt sich auf unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die einen Fehler im Werkstoff und in der Werkarbeit aufweisen.

Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Der Hersteller übernimmt keine Garantie.

Keine Garantieleistung

Der Hersteller übernimmt keine Garantie für Schäden und Mängel an Geräten oder deren Teile, die verursacht sind durch:

äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung des Gerätes z.B. Abschrecken mit Wasser, Kondenswasser, Überhitzung usw. 

Kaminanschluss herstellen

Der fachmännisch erstellte Feuerstättenanschluss ist eine enorm wichtige Angelegenheit. Unfachmännisch erstellte Anschlüsse stellen ein hohes Brandrisiko dar. Auch der ungewünschte Austritt von Rauchgasen in den Aufstellraum stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.
Für einen brandsicheren Betrieb einer Feuerstätte stellt der Kaminanschluss ein äußerst wichtiges Kriterium dar. Damit der Anschluss auf Jahre bzw. Jahrzehnte funktionssicher ist und bleibt müssen folgende Kriterien beachtet werden:

Grundsätzlich dürfen Ofenrohre nicht durch Hohlräume geführt werden. (z.B. abgestellte Wände vor dem Kaminmauerwerk). Falls im Laufe der Jahre das Ofenrohr in einem uneinsehbaren Raum durchgerostet ist, treten dort Abgase aus und breiten sich im Wohnbereich aus.
Viel schlimmer ist es jedoch, wenn dort Funken austreten und in diesem Hohlraum auf brennbare Hölzer fallen und einen Schwelbrand auslösen. Oft ist auch schon der abgelagerte Staub oder brennbarer Bauschutt im Zwischenraum als Grundlage für einen ordentlichen Gebäudebrand ausreichend.
Falls die Durchführung durch solche Hohlräume unvermeidbar ist, so muss das Verbindungs-stück mehrschalig und wärmegedämmt sein (also Kaminqualität haben). Zudem ist zu allen brennbaren Bauteilen ein Mindestabstand von 20 cm einzuhalten.

Die Ofenrohre müssen zwingend im gleichen Geschoss in den Kamin einmünden, in dem die Feuerstätte aufgestellt wird. Ofenrohre in anderen Geschossen sind außerhalb des normalen Kontrollblickes und können unbemerkt Brände in anderen Geschossen auslösen, während sich der Wohnungsnutzer ahnungslos im unteren Geschoss befindet oder schläft.

Die Ofenrohre dürfen nicht in den Kaminquerschnitt hineinragen, weil dies zu Zug-schwierigkeiten und örtlichen Verstopfungen durch Russablagerungen (infolge ungewollter Verwirbelungen) führt. Andererseits müssen die Rauchrohre bis zum inneren Kaminquerschnitt herangeführt werden und so befestigt werden, dass sie sich nicht verschieben können. Würde das Ofenrohr aus dem Kamin herausrutschen wäre nicht nur Brandgefahr im Aufstellraum gegeben sondern auch Erstickungsgefahr durch die austretenden Abgase.

Je nach Ausführungsart des Kamines eignen sich folgende Möglichkeiten für eine sichere Benutzung:

1.) Im einfachen gemauerten Kamin (ohne Einsatzrohre) genügt das Einmauern eines doppelwandigen Rohrfutters in das Kaminmauerwerk. Es ist unbedingt ein doppelwandiges Rohrfutter zu verwenden, weil damit vermieden wird, dass sich das Ofenrohr in den Kaminquerschnitt hineinschieben kann. Zudem ist der Anschluss dichter als bei einem normalen Rohrfutter, weshalb es auch bei der Kaminreinigung wesentlich weniger ausstauben kann.

2.) Handelt es sich um einen Kamin mit Einsatzrohr (z.B. aus Schamotteton oder dünnwandige Edelkeramik) so muss bereits bei der Erstellung der Anschlussöffnung mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Keinesfalls darf das Innenrohr mit Hammer und Meißel bearbeitet werden, weil sonst das Schamotterohr unkontrolliert zerspringt und damit der ganze Kamin benutzungsunfähig werden kann. (Haben Sie schon einmal mit einem Meißel probiert ein Loch in einen Blumentopf zu schlagen? Vermutlich war der Blumentopf danach komplett kaputt. Schamotteton ist ein ähnliches, gebranntes Material wie Ton und besitzt daher ähnliche Eigenschaften)
Die ideale Art zur Erstellung der Anschlussöffnung ist der Einsatz eines Kernbohrgeräts (bei Bedarf bei Kachelofenbauer oder Baufirmen nachfragen) mit dem die Öffnung herausgefräst wird. Falls dies nicht möglich ist, kann die Öffnung auch mittels Flex hergestellt werden.
Als aufwändigste aber trotzdem sichere Methode kann die gewünschte Öffnung durch häufiges Anbohren des Umfangs erstellt werden. Dazu keinesfalls den Schlagbohrer einsetzen! Nachdem die gewünschte Öffnung am Umfang komplett perforiert wurde, können die verbleibenden Stege vorsichtig mit einem kleinen Hammer und Meisel herausgeschlagen werden.

3.) Bei Kaminsystemen mit Edelstahl-Einsatzrohren oder in feuchteunempfindlicher Bauart kann die Anschlussöffnung nur nachträglich durch einen Fachmann erstellt werden. Erforderlichenfalls gebe ich Ihnen hierzu gerne Auskunft für den speziellen Fall .

4.) Wegen der geringen Wangenstärke der Einsatzrohre (1 bis 2 cm) und der Längendehnung aufgrund Wärmebeanspruchung kann bei Schamotterohren das Ofenrohr nicht einfach auf dessen Wandung aufgelegt werden. In der Praxis würde es bei solchen Konstruktionen nicht lange dauern, bis das Rauchrohr in den Kamin ragen würde. Noch wesentlich schlimmer wäre es allerdings, wenn die Abgase zwischen Kaminaußenkante und Schamotterohr eindringen können, weil das Rauchrohr von der Schamotterohrsäule gerutscht ist. Die Tatsache, dass die Gefahrenstelle nicht einsehbar ist mindert die Brandgeafhr keinesfalls sondern führt zu einem überraschenden Brandausbruch.
Eine sichere Ausführung ist die Montage eines waagrechten Schamotterohres (Kaminsattelstück) an die erstellte Anschlussöffnung. In dieses Element wird anschließend das Ofenrohr eingeführt, bzw. ein metallisches Doppelwandfutter verwendet.
Bedenken Sie grundsätzlich, dass sich im Rauchrohr Hitze, Rauch und Funken befinden, die bei unsachgemäßer Montage schnell einen Brand mit großer Heftigkeit auslösen können. Grundsätzlich steht Ihnen Ihr zuständiger Kaminkehrer mit Rat und Tat zur Seite.

Aufstellung von Feuerstätten

Aufstellung von Feuerstätten

Im Zeitalter der steigenden Energiepreise liegt die Nutzung erneuerbarer Energien stark im Trend. Bei uns ist deshalb insbesondere eine verstärkte Nachfrage bezüglich der Aufstellung von Holzheizungen bzw. zusätzlichen Holzöfen zu verzeichnen. Damit das Feuer jedoch nur seine Nutzwärme abgibt und die Nutzer vor Schaden bewahrt bleiben sind einige wichtige Regeln zu beachten:

  • Jede Feuerstätte muss eine Zulassung für Deutschland haben.
  • Feuerstätte, Rauchrohrführung und Kaminquerschnitt bzw. Kaminhöhe müssen aufeinander abgestimmt sein. Bei fehlender Abstimmung raucht u.U. ihr Ofen in den Aufstellraum und vergiftet Ihre Atemluft mit Rauchbestandteilen. Deshalb sollte bereits vor dem Kauf eines Ofens eine Abstimmung mit dem zuständigen Kaminkehrer erfolgen.
  • Bei der Aufstellung müssen die einschlägigen Brandschutzvorschriften beachtet werden, um Schadenfeuer zu verhindern. Auch bei diesen Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter.
  • Vor der ersten Inbetriebnahme muss die Aufstellung der Feuerstätte vom zuständigen Bezirkskaminkehrermeister abgenommen werden. Erst nach dieser Abnahme besitzen Sie den gewünschten Versicherungsschutz für den Betrieb der Feuerstätte.

Heizwert der Brennstoffe

Heizwert der Brennstoffe

Eigenschaften und Heizwerte verschiedener Brennstoffe

Beim Vergleich von verschiedener Brennstoffe spielen viele Faktoren eine unter Umständen ausschlaggebende Rolle. Um Ihnen eine bessere Orientierung auf den Kostenaspekt der Brennstoffe geben zu können ermitteln Sie zunächst den Heizwert des gewünschten Brennstoffes aus der untenstehenden Tabelle. Anschließend berechnen Sie was Ihnen eine bestimmte Wärmemenge (z.B. 10 kWh) von verschiedene Brennstoffen kosten würde. Nachdem die Preise der Brennstoffe angebotsabhängig stark schwanken sind diese hier nicht aufgeführt. Die aktuellen Preise erfragen Sie bei Ihrem Versorungsunternehmen oder entnehmen diese der Tagespresse.

Im übrigen ist es mit dieser Betrachtungsweise auch sehr einfach die Heizkosten bei Strom abzuschätzen, da 1 kWh Strom genau dem Wärmebedarf von 1 kWh entspricht.

Vergleich Heizwert je Brennstoffart

Brennstoff

Heizwert

Heizöl EL

10 kWh / Liter

Erdgas H

10 kWh / m³

Flüssiggas

13 kWh / kg

Flüssiggas

6,5 kWh / Liter

Holz (je nach Holzart und -feuchte etwas schwankend)

4 - 4,5 kWh / kg

Holz (je nach Holzart und -feuchte etwas schwankend)

1600 - 2100 kWh / Ster

Holzpellet

5 kWh / kg

Holzhackschnitzel

650 kWh / Schüttraummeter

Strom (zum Vergleich)

1 kWh Strom = 1 kWh Heizwert

Ofen-Tausch außerhalb der Heizsaison empfehlenswert

Ofen-Tausch außerhalb der Heizsaison empfehlenswert

Trotz aller Schönheit – auch ein alter Kamin hat sich an die gesetzlichen Regularien zu halten.

Für den Einbau eines neuen Kachelofeneinsatzes sollten ein bis zwei Tage eingeplant werden. Natürlich muss vorab eine Vorplanung erfolgen, damit der neue Heizeinsatz auf den Kachelofen abgestimmt werden kann. Aus diesem Grund ist der Austausch außerhalb der Heizsaison angeraten.

„Viele Handwerker berichten, dass der Austausch insbesondere bei Kachelöfen auf Hochtouren läuft und die Auftragsbücher voll sind“,

daher sind entsprechende Vorlaufzeiten zu beachten!

Und wie auch bei all den anderen Dinge im Leben: außerhalb der (Heiz-)Saison gibt es attraktive Sonderangebote!

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. und die EFA – Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschat e. V. raten Ofenbesitzern, sich rechtzeitig mit einem Heizungs- oder Kaminbauer vor Ort in Verbindung zu setzen, so daß eine optimale Planung der Schritte möglich ist und die Maßnahme rechtzeitig in Angriff genommen werden kann.

Schon durch den Austausch des Innenlebens des Kachelofens oder Kamins wird aus diesem eine moderne Heizung, die den aktuellen Standards entspricht und einen hohen Wirkungsgrad bei deutlich niedrigerem Brennstoffverbrauch und erheblich weniger Emissionen erzielt. Sehr viele Hersteller bieten im übrigen moderne Heizeinsätze an, deren Baugröße den alten Standardmaßen angepasst ist.

Neben der Modernisierung oder Austausch der Feuerstätte empfiehlt es sich bei einigen Wohngebäuden generell die Heizungsanlage einmal zu überdenken. Die KfW-Bank und BAFA bieten zahlreiche lukrative Förderprogramme, die alte Heizung auszutauschen oder gar erneuerbare Energien den fossilen Brennstoffen zu ergänzen. Zum Beispiel bieten die Energiespeichersystem für Solaranlagen eine immer bessere Effizienz in puncto Kosten und Leistung und die Anschaffung der Energiespeicher wird staatlich gefördert.

Die Sommermonate zur Modernisierung alter Kachelöfen und Kamine nutzen

Die Sommermonate zur Modernisierung alter Kachelöfen und Kamine nutzen

Deutschland zählt bis zu 10 Millionen Feuerstätten. Viele davon sind technisch veraltet und müssen gesetzlich bis zum 31.12.2017 modernisiert oder ausgetauscht worden sein.  Ideal sind dafür die warmen Sommermonate. Aber die Zeit kann noch für weitere sinnvolle und staatlich geförderte Maßnahmen genutzt werden.

Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass bis zum Jahresende 2017 sämtliche Feuerstellen, die vor dem 01. Januar 1985 zugelassen wurden, also älter als 32 Jahre sind, modernisiert oder ausgetauscht werden müssen, sofern sie die gesetzlichen Richtwerte nicht mehr einhalten. Eine Feuerstättenampel weist Hausbesitzer auf die Notwendigkeit zum Austausch hin. Nach Angaben verschiedener örtlicher Heizungsbauer läuft der Austausch jetzt außerhalb der Heizsaison auf Hochtouren.

„Die Sommermonate sind ideal geeignet für den Austausch der alten Feuerstelle, wie zum Beispiel alte Kamin- und Kachelöfen.“

In der Gesamtschau gesehen gibt es in Deutschland insgesamt etwa 10 Millionen Feuerstätten. Zu den Feuerstätten gehören Kamin- und Kachelöfen, Heizkamine sowie Kochherde. Viele dieser Feuerstätten, die oft mit Holz beheizt werden, sind technisch veraltet und können die heutigen Standards an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr einhalten.

Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass bis zum Ende diesen Jahres sämtliche Feuerstätten, die vor dem 01. Januar 1985 zugelassen wurden, entweder stillgelegt, nachgerüstet oder ausgetauscht werden müssen, sofern sie den verschärften Vorgaben der 2. Stufe des 1. BlmSchV nicht standhalten. Darauf weisen sowohl der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. als auch die EFA – Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschat e. V., hin.

Zeitpunkt der Typenprüfung

Seit 2014 gelten weitere Stufen der Bundesimmissionsschutzverordnung. Somit gelten verbesserte Grenzwerte für Feinstaubemissionen und Kohlenmonoxid. In mehreren Stufen müssen ältere Öfen dann außer Betrieb genommen werden.

Das ist aus Sicht des Gesetzgebers notwendig, da immer mehr Holzfeuerungen wie Kaminöfen oder Pelletheizungen in Deutschland verwendet werden. Das ist begrüßenswert, da Holz ein regenerativer Brennstoff mit einer guten CO2-Bilanz ist, jedoch erfordert dieser Umstand vorbeugende Maßnahmen gegen Luftschadstoffe und einen Anreiz an die Hersteller, die Effizienz der Verbrennung zu erhöhen.

Wann Sie Ihren Kaminofen austauschen müssen, erfahren Sie in der folgenden Tabelle:

Zeitpunkt der Typenprüfung (lt. Typenschild)

Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme

Vor dem 01.01.1975 oder Jahr der Typenprüfung nicht mehr feststellbar

31.12.2014

01.01.1975 - 31.12.1984

31.12.2017

01.01.1985 – 31.12.1994

31.12.2020

01.01.1995 bis zum Inkrafttreten der Verordnung

31.12.2024

 

Somit sind zum aktuellen Zeitpunkt (Anfang 2020) alle Feuerstellen, die bis Ende 1994 eine Typenprüfung erfahren hatten auszutauschen. Für die nächste und derzeit letzte Stufe - Typenprüfung seit 1995 - sind die Feuerstellen bis Ende 2024 nachzurüsten bzw. ausser Betrieb zu setzen.

Für Fragen zur Nachrüstung stehen wir Ihnen gern auch telefonisch zur Verfügung.

Datenblatt für unsere Hafnerqualitäten HQ

Schamottequalität und Beschreibung der einzelnen Spezifikationen für unsere Grundofen-Bausätze sind im Folgenden detailliert aufgelistet:

Schamottequalität

 

 

Qualität

A30HQS/HQN

 

Qualität

A35P

Qualität

A35H

 

zur Verwendung für

 

Vorschub, Ofenaussenschale

Brennraum, Zugwerk

Brennraumdecke

 

Feuerfestigkeit

( Sederkegel )

28 = 1640°C

31 = 1690 °C

32 = 1710 °C

 

Tonerdegehalt

( % AI2 O3 )

 

>30

 

>35

 

>35

 

Max. Dauertemperatur

( ° C )

1250°C

1280°C

1320°C

 

Rohdichte

( g/cm3 )

1,80 – 1,90

1,90 – 1,95

2,05 – 2,10

 

Offene Porosität

( Vol.% )

23 - 26

23 - 26

19 - 21

 

Temperaturwechsel-beständigkeit

 

>15

 

>15

 

>20

 

Kaltdruckfestigkeit

( N/mm2 )

 

>15

 

>15

 

>25

 

Wärmeausdehnung

( %/1200°C )

0,55 – 0,58

0,53 – 0,57

0,52 – 0,55

Maßtoleranz

 

 

+2%, bei Maßen

<100+2mm

 

+2%, bei Maßen

<100+2mm

+1%, bei Maßen

<150+1,5mm

 

Qualität A30HQS                                                                                                                                      

Stranggezogene Hafnerqualität mit sehr guter Temperaturwechselbeständigkeit, optimaler Wärmespeicherfähigkeit und geringer Wärmeausdehnung.

Qualität A30HQN                                                                                                                                     

Nachgepreßte Hafnerqualität mit sehr guter Maßhaltigkeit und Kantenfestigkeit.

Qualität A35P                                                                                                                                                 

Nachgepreßte Spezialqualität für hohe thermische Belastung.

Qualität A35H                                                                                                                                            

Halbtrocken gepreßte Qualität mit hoher mechanischer Festigkeit und bester Temperaturwechsel-beständigkeit, speziell für Feuerraumabdeckungen.

Grenzwerte für Kamine und Kachelöfen

Seit 2018 müssen Kamine und Kachelöfen diese zwei Grenzwerte einhalten!

Viele Kamine und Kachelöfen warten mit einer zu hohen Staub- oder Kohlenmonoxidbelastung auf. Für einige von ihnen endet zum 31. Dezember 2017 die bisherige gesetzliche Schonfrist. Sie dürfen ab diesem Zeitpunkt nur dann noch weiterbetrieben werden, wenn sie die aktuellen Grenzwerte einhalten oder aber Umrüstungen vorgenommen wurden, die die Einhaltung der Grenzwerte gewährleisten. Wir haben alle wichtigen Informationen für Kamin- und Kachelöfen-Besitzer in diesem Beitrag zusammengetragen.

Auch moderne Kachelöfen müssen den Staub- und Kohlenmonoxid-Grenzwert ab 2018 einhalten.

Die vom Gesetzgeber eingeräumte Schonfrist für Kamine und Kachelöfen mit zu hoher Staub- und Kohlenmonoxidbelastung, die am 31.12.2017 endet, gilt für Anlagen, die vor 1985 errichtet wurden. Darauf hat jetzt das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg unterstützte Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ hingewiesen.

Der notwendige Nachweis kann entweder durch eine Bescheinigung des Herstellers oder durch eine Messung des zuständigen Schornsteinfegers erbracht werden. Meist lohne sich eine Nachmessung bzw. Nachrüstung schon allein aus Kosten- und Effizienzgründen nicht, äußerte Petra Hegen von „Zukunft Altbau“. Auch bei Kaminen und Öfen, die die Grenzwerte einhalten, könne sich ein Austausch lohnen. Für die Sanierung stehen verschiedenste KfW-Kredite zur Verfügung, die es ermöglichen einen Teil der Kosten mit staatlicher Finanzierung auszugleichen.

Die strengeren Grenzwerte sind in der „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“ (1. BImSchV) geregelt. So dürfen die Öfen bzw. Kamine einen Staubgrenzwert von 0,15 g/m³ sowie einen Kohlenmonoxid-Grenzwert von 4 g/m³ keinesfalls überschreiten. Sollte es doch zu Überschreitungen kommen, müssen die entsprechenden Anlagen bis 2018 ausgetauscht werden. Um kein Geld bei der Umrüstung zu verschenken, kann ein Energieberater zu Rate gezogen werden, um über staatlich Fördermöglichkeiten zu informieren.

Wie viele Öfen von dieser Regelung betroffen sind, lässt sich schlecht abschätzen. Die Zahlen differieren hier zwischen 200.000 und 2 Millionen. Für Anlagen, die zwischen 1985 und 1994 installiert wurden, gilt noch eine Gnadenfrist bis zum Ende des Jahres 2020.

Für diese Öfen gilt die Verordnung:

  • Ummauerte Feuerstätten mit industriellem Heizeinsatz, einer Leistung von 4 KW und einer verschließbaren Tür (sind mit einem zugelassenen Staubfilter nachrüstbar),
  • Raumheizer ohne Ummauerung (beispielsweise Schwedenofen) – diese dürfen ebenfalls nachgerüstet werden.

Von der Verordnung derzeit noch ausgenommen:

  • Offene Kamine, Kochherde und handwerklich errichtete Grundöfen,
  • Geschlossene Kamine, die einen Betrieb auch bei offenem Zustand zulassen und
  • Historische Kaminöfen, die vor dem 01. Januar 1950 produziert oder errichtet wurden.

Wurde der Ofen zwischenzeitlich umgesetzt, ist er als Neuanlage anzusehen und fällt wiederum unter das BImSCHV.

Das Schließen offener Kamine ist jedoch grundsätzlich empfehlenswert, weil:

  • deutlich weniger Schadstoffausstoß
  • weniger Bedarf an Holz
  • mehr Speicherwärme in den Räumen
  • längere Wärme in den Räumen
  • keine Geruchsbelästigung mehr

 

In vielen Fällen ist ein Austausch empfehlenswert

Messungen und Nachrüstungen können oft teurer ausfallen als die Anschaffung eines neuen Kamins oder Ofens. Die Kosten für Messungen liegen zwischen 100 und 300 Euro, für den Erwerb und den Einbau von Partikelfiltern können durchaus 1.500 Euro fällig werden. Fällt der CO²-Wert zu hoch aus, muss der Ofen generell ausgetauscht werden. Natürlich haben die neuen Anlagen auch einige Vorteile- so sind sie beispielsweise energiesparender, entfalten einen höheren Wirkungsgrad und verbrauchen weniger Holz.

Die raumluftunabhängige Verbrennungsluftzufuhr

Die Bauweise der Häuser hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Steigende Energiepreise bewirkten ein starkes Umdenken im Bereich Hausdämmung und Isolierung. Diese Entwicklung muss auch bei der Konzeption der Ofenanlage berücksichtigt werden. Reichte früher die „Undichtigkeit“ des Hauses für die Luftversorgung der Ofenanlage aus, so ist diese bei gut isolierten Häusern nicht mehr gewährleistet. Niedrigenergiehäuser mit geregelter Be- und Entlüftung, bei welchen die Luft kontrolliert wird, erlauben keine Luftzufuhr von außen, da diese unter Umständen Störungen im Heizsystem des Hauses hervorruft.

Die Lösung bietet die raumluftunabhängige Verbrennungsluftzufuhr.

Alle renommierten Heizeinsatzhersteller statten Ihre Heizeinsätze mittlerweile mit dieser Funktion aus. Und für den Grundofen gibt es kompatible Heiztüren, ein Stecksystem aus Luftkasten, Adapter, Luftregler und Zuluftleitung. Die Verbrennungsluft wird entweder vom Keller oder von außen direkt in den Feuerraum geleitet oder auch über spezielle Schornsteinsysteme von außen direkt in den Brennraum transportiert.

Die mit viel Energie erwärmte Raumluft wird somit nicht zur Verbrennung im Ofen zweckentfremdet, sondern ausschließlich zum Heizen des Raumes verwendet.

Brandschutz für Feuerungsanlagen

Brandschutz für Feuerungsanlagen

Brandschutz ist besonders wichtig, wenn es um die Sicherheit beim Betreiben einer Feuerstätte in Wohngebäuden geht. Bei Kaminöfen und Kaminen gibt es gesetzliche Vorschriften und Regeln bei der Installation. Ein Kamin in den eigenen vier Wänden birgt ein gewisses Risiko. Nachfolgend finden Sie einige der aktuellen Regeln, die Sie jedoch mit Ihrem Schornsteinfegermeister im Detail abklären sollten.

Wandisolierung ( Kalciumsilikat ) erforderliche Stärken

  • bei gemauerten Zwischenwänden 40 mm
  • bei Holzwänden, Stahlbetonwänden 120 mm
  • bei Aussenwänden 80 mm

Feuertisch (Heiztüre) erforderliche Abstände

  • bei brennbaren Böden 500 mm nach vorne, jeweils 300 mm seitlich links und rechts, gemessen von der Türunterkante, ein feuerfester Belag z.B. Funkenschutzplatte aus Glas oder Metall ist erforderlich, alternativ ein am Ofen integrierter Feuertisch, z. B. belegt mit Stein oder Keramik
  • bei Böden aus Stein oder Fliese ist kein Abstand erforderlich

Ofen, erforderliche Abstände

  • zu Türen, Fenster, Holzbalken, Stahlträger 500 mm ( bei Heizflächen über 45 ° C )
  • zu Holzdecken 500 mm ( Ofen muß nach oben geschlossen sein )
  • bei Holzwänden ( Durchbrand in Nebenraum ) seitlich und oberhalb jeweils 400 mm
  • bei Anbau an Holzwänden 120 mm Kalziumsilikatplatten
  • zu Möbeln ( gerechnet von der Strahlungswand ) 400 mm
  • zu Möbeln ( gerechnet von der Heiztüre ) 800 mm

Ofenbank-Holz, erforderliche Abstände seitlich zur Heiztüre

  • jeweils 400 mm links und rechts
  • Die Holzbank muß ausserhalb des Strahlungsbereiches liegen.
  • Bei Temperaturen permanent über 80 ° C ist kein An-/ Aufbau aus entflammbaren Elementen zugelassen

Alle Angaben sind unverbindlich und ohne Gewähr, wir haften nicht für den Inhalt. Ihr zuständiger Kaminkehrermeister ist diesbezüglich zu kontaktieren, er gibt Ihnen gerne Auskunft über Brandschutz und eventuellen Auflagen.

Reinigung von Ofentüren

Häufig wird die Frage, wie man Glas-Ofentüren am besten reinigt, an uns herangetragen. Deshalb haben wir nachfolgend Hinweise zu Reinigung und Pflege von Ofentüren aus Glas zusammengestellt.

Reinigung und Pflege von Glastüren:

  • Verwenden Sie am besten Asche direkt aus dem Brennraum
  • Einen Eimer mit klarem, lauwarmen Wasser
  • Gummihandschuhe, damit Ihre Hände sauber bleiben
  • Einen herkömmlichen Spülschwamm
  • Vorerst die verrusste Glasfläche leicht einreiben
  • Nach etwa fünf minuten je nach Verschmutzung wiederholen
  • Zuletzt mit Papier von der Küchenrolle trockenreiben

Wichtige Hinweise vor der Reinigung von Ofentüren:

  • Achten Sie darauf, dass sich keine Glut mehr im Brennraum befindet
  • Auf den Glasflächen niemals kratzen oder scheuern
  • Keine Scheuermittel verwenden
  • Decken Sie empfindliche Flächen gegen Verschmutzung ab
  • Glasflächen nur im erkalteten Zustand reinigen

Wie lassen sich aber hochschiebbare Ofentüren am besten reinigen?

Ihr Heizgerät verfügt über einen Umstellhebel, der in der Herstelleranleitung erklärt wird. Entweder ist die Türe dann schwenkbar oder kippbar, so dass sich die Verglasung bequem reinigen lässt. Beim Öffnen und Schliessen des Umstellhebels ist die Ofentür immer komplett geschlossen zu halten.

Brennholz richtig kaufen

Den richtigen Brennholzhandel im Internet finden

Im Netz findet man heutzutage fast jede Information, man muss nur wissen, wie man suchen muss. Bei der Suche nach Brennholz gestaltet sich die Sache schon etwas schwieriger. Viele Brennholzhändler scheuen das Internet wie der Teufel das sprichwörtliche Weihwasser.

Die meisten kleinen Firmen sind im Netz nicht präsent. Und das zu unrecht. Wenn man selbst keine Webseiten erstellen kann, sollte man sich im Bekannten- oder Verwandtenkreis einfach mal umhören und kann bestimmt jemanden finden, der eine kleine Webpräsenz für den Kaminholzhandel erstellt. In den meisten Fällen sind nur ein paar kleine Seiten mit der Firmenbeschreibung, den Brennholzpreisen und dem Standort der Firma notwendig. Das kostet nicht die Welt und ist bestimmt effektiv und werbewirksam.

Für den, der sich mit der Suche bei Google noch nicht so richtig auskennt, habe ich noch ein paar Tipps: Wenn man bei Google nur den Suchbegriff Brennholzhandel eingibt, findet man meist nicht den oder das was man sucht. Viele Brennholzhändler verwenden nur ihren eigenen Namen auf Ihrer Webseite, nicht aber Begriffe wie bspw. "Kaminholzhandel XYZ im Allgäu". Man sollte bei der Auswahl der Suchbegriffe kreativ sein und natürlich auch alternative Begriffe nutzen. Anstatt nach Brennholz auch mal nach Kaminholz oder Ofenholz suchen. Der Begriff Feuerholz wird auch immer noch gerne verwendet. Mit den Suchbegriffen Forstdienstleistungen oder Scheitholz sind auch immer wieder einige Brennholzhändler zu finden.

In Kürze werden Sie regionale sowie überregionale Holzhändler auf unserer Plattform finden. Gerne helfen wir Ihnen bei der Suche nach vernünftigem Brennholz, nutzen Sie dazu unseren Shop unter: www.ofen.online

Brennwert der einzelnen Holzsorten

Gerade nach der Anschaffung eines Ofens stellt sich die Frage welches Holz am besten für den gekauften Ofen geeignet ist. Hier kommt der Brennwert der einzelnen Holzsorte als Richtwert zum Tragen.

Harthölzer, wie Buche, Eiche und Esche haben einen hohen Brennwert. Dieser liegt bei den Harthölzern bei ca. 4,2 kWh/kg also ca. 2.100kWh je Raummeter (Ster). Im Gegensatz dazu sind weichere Holzsorten, wie Fichte, Linde oder Erle mit nur 1.500kWh je Raummeter zu kalkulieren. Entsprechend schneller verbrennen die weichen Holzsorten.

Empfehlung der Holzsorte passend zum Ofentyp

Welches Holz soll ich nun in meinem Ofen verwenden? In einem typischen Schwedenofen, wo Holz häufiger nachgelegt werden soll, bietet sich die Verwendung von weichen Holzsorten an. Ein positiver Nebeneffekt ist die Möglichkeit Holz nachzulegen ohne dabei die Räumlichkeiten zu überheizen.

Im Gegensatz dazu ist bei einem Kachelofen der Einsatz von hartem Buchen- oder Eichenholz sinnvoll, da diese Hölzer langsamer und damit länger brennen. Letztlich ist dies jedoch eine persönliche Entscheidung, am besten man kauft zu Beginn eine kleinere Menge von den beim Brennstoffhändler vor Ort verfügbaren Holzsorten und testet diese dann bei einem gemütlichen Kaminfeuer zu Hause ganz in Ruhe aus.

 

Verschärfung der Feinstaubverordnung?

Über die Medien wurde am 1. Februar 2019 bekannt, daß über eine erneute Verschärfung der Feinstaubverordnung betreffend Festbrennstoff-Heizungen, Öfen und Kamine nachgedacht wird.

Inhalt der Pressemeldung war unter anderem, daß Schornsteine "im Rahmen des Austausches eines alten Kaminofens" erhöht werden müssen.

Heisst: sobald Sie Ihren alten Kaminofen erneuern, wäre damit in Zukunft auch die Modifizierung Ihres Schornsteins betroffen.

Sollte dies tatsächlich eintreffen, empfehlen wir vorsorgehalber bereits jetzt das alte Gerät auszutauschen, um dann Bestandsschutz zu haben und nicht zu warten bis das Gesetz in Kraft tritt.

Wir weisen hiermit darauf hin, daß wir Informationsquellen nicht nennen und für deren Richtigkeit keine Haftung übernehmen.

Heizeinsatz erneuern

Heizeinsatz erneuern

Heizeinsatz erneuern und offene Kamine schliessen

Einen Modernisierungsstau gibt es in Deutschland nicht nur beim Austausch alter Heizkessel. In Millionen Kachel- und Putzöfen sind noch Heizeinsätze installiert, die den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Aufgrund der geltenden verschärften gesetzlichen Regelungen müssen viele Betreiber diese Einsätze austauschen, und das lohnt sich. Neue Heizeinsätze verbrennen Scheitholz und Briketts deutlich effizienter als ihre betagten Vorgänger. Viele Ofenbesitzer haben bereits gehandelt. Im Kachelofen Ihres Eigenheims befanden sich noch Heizeinsätze mit einem für heutige Verhältnisse zu geringen Wirkungs-grad in Betrieb und aufgrund der neuen effizienten Verbrennungstechnik sparen Sie auch deutlich an Festbrennstoff.

Offene Kamine in 2018 schliessen

Ebenso bei offenen Kaminen, die alles andere als effizient gelten und vor allem aufgrund Geruchsbelästigungen nur noch selten betrieben werden, gibt es mittlerweile elegante und hocheffiziente Lösungen in Form von maßgefertigten Kassetten ( sehen Sie in unserem Onlineshop in der Rubrik: "Heizkassetten" )
Der Aufwand beim Austausch von Heizeinsätzen hält sich mit wenigen Arbeitsstunden in vertretbaren Grenzen. Als Austauschgerät bieten wir Ofenbesitzern eine breite Palette von geprüften hochwertigen in Deutschland produzierten Heizeinsätzen ( sehen Sie in unserem Onlineshop in der Rubrik "Heizeinsätze" ) und wählen das für Sie geeignete Austauschgerät.

Einfacher Wechsel des Heizeinsatzes

Das Wechseln des Heizeinsatzes ist einfach zu bewerkstelligen. Das alte Gerät steht meist auf einem metallischen Traglager und kann nach dem Lösen der Rauchrohre aus dem Ofen gezogen werden. Hierbei ist das Gewicht des Gerätes zu beachten. Meist wird von der Diele aus geheizt, es kann vorkommen daß Einbauzargen mit dem Gerät verbunden sind, die Schrauben oder Nieten der Zargen entfernen oder lösen, dann kann das Gerät entnommen werden.

Das neue Gerät wird auf das vorhandene Traglager in die Heizkammer gestellt, mit der Wasserwaage ausgerichtet und wieder mit den Rauchrohren verbunden, wir empfehlen das Erneuern der Rauchrohre. Berücksichtigen muss man die Heizkammer-Mindestabstände, das Gerät darf keinen direkten Kontakt mit der Ofenwandung haben. Sollte der Einbau eines neuen Gerätes in Eigenleistung stattfinden, kontaktieren Sie vor dem ersten Heizen unbedingt zur Abnahme bitte Ihren zuständigen Kaminkehrer, der u.a. die Dichtheit der Ofenanlage prüft.

Nachrüsten von Heizkassetten

Das Nachrüsten einer Heizkassette sollten Sie jedoch von einem Ofenbauer ausführen lassen, der für Seine Arbeit Gewährleistung übernimmt. Gerne vermitteln wir Ihnen einen seriösen Ofenbaubetrieb, hierfür nennen Sie uns bitte per E-Mail lediglich Ihren Standort mit PLZ.

Feinstaubverordnung 2018

Ein knisterndes Feuer im Kaminofen ist gemütlich und romantisch. Ist das Modell aber schon älter, stößt es verhältnismäßig viel Feinstaub aus. Zum Schutz der Umwelt sieht ein Gesetz vor, dass Kaminöfen, die älter als 30 Jahre sind, nach und nach mit einem Spezialfilter nachgerüstet oder stillgelegt werden. Das droht Öfen generationsweise. Es sei denn, sie halten die aktuellen Grenzwerte für Schadstoffe ein. Ein neuer Stichtag ist der 31. Dezember 2017 - und zwar für Öfen mit Baujahr bis einschließlich 1984. Die wichtigsten Fakten.

Warum müssen Kaminöfen ersetzt oder nachgerüstet werden?

Der Emissionsausstoß moderner Geräte liegt um bis zu 85 Prozent unter dem der alten Öfen, wir zitieren Rolf  Heinen vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) in Frankfurt: Seit 2010 sieht die Bundes-Immissionsschutzverordnung Grenzwerte für Kamin- und Kachelöfen vor. Besitzer müssen Öfen, deren Werte darüber liegen, ersetzen oder mit einem Filter nachrüsten. "Der Austausch hat auch ökonomisch Sinn", sagt Heinen. Denn die moderne Technik bringt einen höheren Wirkungsgrad und eine bessere Energieeffizienz mit sich: "Es wird deutlich weniger Brennstoff verbraucht."

Wie hoch sind die Grenzwerte?

Für die sogenannten Einzelraumfeuerstätten, die vor dem Inkrafttreten der Verordnung am 22. März 2010 in Betrieb gingen, liegen die Grenzwerte bei 4 Gramm Kohlenmonoxid und 0,15 Gramm Staub pro Kubikmeter. Diese Werte sind weniger streng als jene für ganz neue Öfen. Alle Anlagen, die nach 2015 errichtet wurden, haben Grenzwerte von 1,25 Gramm Kohlenmonoxid und 0,04 Gramm Staub pro Kubikmeter. Öfen aus der Zeit von März 2010 bis Ende 2014 dürfen auf 2 Gramm Kohlenmonoxid und 0,075 Gramm Staub pro Kubikmeter kommen.

Welche Öfen sind von den Tauschwellen betroffen?

Bis Ende 2014 mussten bereits Öfen mit Baujahr bis 1974 stillgelegt oder nachgerüstet werden, erklärt Stephan Langer, Sprecher des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks. "Die nächste Austauschfrist endet Ende Dezember 2017. Wer einen Kamin- oder Kachelofen hat, der bis einschließlich 1984 gebaut wurde, muss bis dahin aktiv werden." Am Jahresende 2020 läuft die Schonfrist für Modelle der Baujahre 1985 bis 1994 ab. 2024 müssen dann Öfen, die im Zeitraum von 1995 bis Ende März 2010 gefertigt wurden und nicht die Grenzwerte einhalten, ausgetauscht oder nachgerüstet sein.

Gibt es Ausnahmen von der Feinstaubverordnung?

"Historische Modelle, die vor 1950 hergestellt wurden, offene Kamine und Kochherde sind ausgenommen", sagt Langer. Auch Hausbesitzer, die ausschließlich mit ihrem Kachelofen heizen, müssten ihn nicht stilllegen, selbst wenn er sehr alt ist.

Wie finde ich heraus, ob mein Ofen betroffen ist?

"Anhand des Datums auf dem Typenschild des Gerätes lässt sich leicht feststellen, wann es gebaut wurde". Ist das Datum nicht mehr feststellbar, müssen Ofenbesitzer direkt aktiv werden. Der Bezirksschornsteinfeger sollte dann den Schadstoffausstoß messen. Außerdem bietet der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik unter http://cert.hki-online.de eine Datenbank zur Recherche der Werte des jeweiligen Ofens an. Ein Ausdruck der Angaben reicht dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger als Nachweis.

Was sagen Experten über die Nachrüstung mit einem Spezialfilter?

Sie sprechen sich dagegen aus. "Bei den alten Öfen hat das eigentlich wenig Sinn", sagt Tim Froitzheim vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Anlagen, die ohne nachgerüsteten Filter bis Ende 2017 außer Betrieb genommen werden müssen, sind rund 30 bis 40 Jahre alt. "Für ein technisches Gerät, was dieser Belastung ausgesetzt wird, ist dies ein stolzes Alter. Ihre Verbrennungstechnik war nicht auf die heute geforderten geringen Emissionswerte ausgelegt." Er rät daher grundsätzlich, über einen Austausch nachzudenken.

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Stephan Langer von Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks vergleicht die Preise: "Nachrüstsets kosten um die 1000 Euro. Neue Öfen- und Heizgeräte gibt es bereits ab 1900 Euro." Da die Filtertechnik noch nicht in voller Breite im Markt etabliert ist, liegen die Preise derzeit deutlich höher, als man es ursprünglich erwartet hatte. "Die Grenzwerte beziehen sich auf Staub und Kohlenmonoxid", ergänzt Froitzheim. "Die Filter entfernen jedoch nur einen gewissen Staubanteil aus den Rauchgasen. Möglicherweise reicht der Filter daher gar nicht aus, um die Grenzwerte für Kohlenmonoxid einzuhalten."

Was droht Hausbesitzern, die die Fristen nicht einhalten?

"Stößt ein Schornsteinfeger bei seiner turnusmäßigen Feuerstättenschau - zweimal innerhalb von sieben Jahren - auf so ein Gerät, muss er sicherstellen, dass es außer Betrieb gesetzt wird", erklärt Langer. "Außerdem ist er verpflichtet, das der zuständigen Behörde zu melden." Das kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro zur Folge haben.

 

Der Grundofen

Der Grundofen

Der Grundofen ist ein Wärmespeicherofen aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle handwerklich gesetzt werden.

Was ist ein Grundofen?

Erinnern Sie sich an Omas Kachelofen! Aber lassen Sie sich nicht vom ersten Eindruck täuschen, denn ein massiver Grundofen ist alles andere als eine Antiquität. Sein Heizkonzept ist aktueller denn je und unterscheidet sich erheblich vom gängigen Kamin- oder Schwedenofen.

Was leistet ein Grundofen und was nicht?

Wenn Sie wissen möchten, wie ein Grundofen von seinem Prinzip her funktioniert, dann finden Sie witer unten im Text die Wirkungsweise ausführlich erklärt. Ein Grundofen erreicht während der Verbrennung im Brennkern Temperaturen von bis zu 1000° Celsius. Dadurch verbrennt das Holz beinahe ohne Rückstände und es fällt kaum Asche an. Er muss daher bei einer sachgemäßen Benutzung kaum gereinigt werden. Oftmals reichen schon zwei Reinigungen im Jahr.

Durch seine hohe Speichermasse kann ein Grundofen seine Wärme bis zu 24 Stunden und länger halten und muss dabei nur einmal aufgeheizt werden. Das ist effizient und spart Brennholz. Zudem wird so auch die Umwelt geschont.

Der Kamin dagegen mit seinem Kamineinsatz erwärmt zum Beispiel Luft. Diese warme Luft erwärmt den Raum schneller. Wärmespeicherung ist hier meist nur sehr gering.

Ein Grundofen heizt vornehmlich über die Strahlungswärme an seiner Außenseite. Diese Strahlungswärme verteilt sich besonders gut im ganzen Raum und fühlt sich obendrein noch sehr wohltuend auf der Haut an. Im Gegensatz zu reinen Konvektionsöfen entstehen bei einem Grundofen weniger Luftverwirbelungen im Raum. Deshalb sind solche Feuerstätten im Allgemeinen besser für Allergiker geeignet.

Jedes unserer Modelle ist ein echtes Unikat und muss nur noch an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie einen Sanatherm-Grundofen problemlos selbst mauern.

Vorteile eines Grundofens

Angenehme Strahlungswärme, wenig Holzverbrauch, wenig Hausstaub durch niedrige Konvektion, permanente Raumtemperaturen, keine Luftumwirbelungen, lange Speicherkraft und zeitverzögerte Abgabe der Energie an den Wohnraum, wenig Asche, effiziente Verbrennung, hoher Wirkungsgrad, Umweltschonend und Langlebigkeit sind die Vorteile eines Grundofens.
Ein Grundofen sollte meist täglich geheizt werden, so haben Sie vom Vortag noch Wärme und heizen bereits für den morgigen Tag!

Nachteile von Grundöfen

Sehr träge (es sollte daher täglich geheizt werden), in erkaltetem Zustand ca. 2-3 Stunden Vorlaufzeit bis zur Wärmeabgabe, Beheizen mehrerer Räume bzw. Etagen durch die niedrige Konvektion meist nicht möglich, hohes Gewicht meist über 1000 kg, teurer in der Anschaffung (dafür aber langlebig und nachhaltig). Aber auch hier haben wir uns Gedanken gemacht und die Verfügbarkeit "schneller Wärme" durch unsere doch sehr großen Heiztüren realisiert.

Wie man sieht, überwiegen die Vorteile eines Grundofens!

 

Wie funktioniert ein Grundofen?

Der Name des Grundofens ist übrigens ganz banal daraufhin zurückzuführen, dass die Holzscheite direkt auf dem Grund des Ofens, auf dem Schamottestein, verbrannt werden. Anders als in dem Kaminofen (auch Schweden- oder Dänenofen genannt), wo das Holz auf einem Rost liegt und die Brennrückstände in Form von Asche in einem Aschekasten aufgefangen werden. Der Unterschied zwischen einem Grund- und einem Kachelofen ist oft nur der, dass bei einem Kachelofen heutiger Ausführung die Außenwände mit dekorativen Kacheln verziert sind. Der Innenaufbau ist der gleiche. Anders als bei anderen Öfen wird die Luftzufuhr bei einem Grundofen allein über die Ofentür geregelt. Die bleibt solange in einem gesicherten, leicht geöffneten Zustand, bis die Flammen zur Ruhe gekommen sind und von der Glut abgelöst wurden. Die Wärme der Rauchgase wird über die keramischen Züge an die Speicherwände des Ofens geleitet und strahlt  die Wärme gleichmäßig und angenehm über sehr viele Stunden ab.

 

Definition Grundofen

Vielfach wird auch eine Feuerstätte als Grundofen bezeichnet, welche keinen Feuerrost besitzt, da sie ausschließlich mit Holz befeuert wird. Die Holzasche sammelt sich auf dem Boden (Grund) des Ofens und bildet ein Bett für die Glut. In einem gut konstruierten Ofen verbleibt nach dem Abbrand des Holzes wenig Asche, so dass ein Grundofen mit ausreichend großem Feuerraum erst nach 50 oder mehr Feuerungen gereinigt zu werden braucht.

Typische Grund- oder Grundbrandöfen sind aus Schamottesteinen gemauerte Wärmespeicheröfen, welche den Aufstellraum zu einem möglichst großen Anteil durch die Abgabe von Strahlungswärme beheizen sollten. Im Gegensatz dazu erwärmt ein Luftheizungsofen oder Konvektor den Raum durch einen Warmluftstrom.
Ein Kohlefeuer braucht den Luftzug von unten, der durch einen Feuerrost ermöglicht wird, da der Verbrennungsvorgang aufgrund des hohen Heizwertes die Zufuhr von mehr Sauerstoff erfordert. Grundöfen werden ausschließlich mit naturbelassenem Hartholz befeuert.

Beim Verbrennen von Holz in einem Grundofen ist, wenn die Luftzufuhr gewährleistet ist, nach dem Auflegen der Scheite auf das brennende Anmachholz eine weitere Regelung der Luftzufuhr entbehrlich, weil sie sich durch den Verbrennungsvorgang selbsttätig regelt. Wird der Verbrennungsvorgang durch eine Drosselung der Luftzufuhr behindert, dann ist die Verbrennung nicht vollkommen mit der Folge, dass sich der Wirkungsgrad verschlechtert und Schadstoffe sowie Schäden an Ofen und Kamin entstehen können und die Brandgefahr erhöht wird, daher ist der Abbrand grundsätzlich mit maximal geöffneter Luftzufuhr zu vollziehen.

Wirkungsweise und Funktion

Je größer die Außenfläche des Grundofens (inklusive Rauchgasrohr), desto größer ist der Strahlungsanteil an der gesamten Wärmeleistung des Ofens.
Die Summe der Wärme abstrahlenden Flächen bildet die Grundlage für die entsprechende Heizleistung des Grundofens.

Wenn der Ofen als Einzelfeuerstätte die alleinige Wärmequelle darstellt, muss die Nennwärmeleistung des Ofens dem Wärmebedarf der zu beheizenden Räume entsprechen. Andernfalls werden Grundöfen als Zusatzheizung deklariert.

Ein Grundofen hat ein sehr träges Wärmeverhalten und erfordert lange Anheizzeiten. Ein fachgerecht gebauter Grundofen braucht meist zwei bis drei Stunden, bevor die Wärme an der Oberfläche spürbar wird. Je träger sich der Ofen verhält, desto länger kann er die Wärme speichern, so dass weniger häufig nachgeheizt werden muss. Ein Grundofen sollte meist täglich geheizt werden.

Vorteile

  • Wärmespeicherung bis zu 16 Stunden pro Schürvorgang
  • nur 1 - 2 Schürvorgänge täglich ( Schürintervall 10 Stunden )
  • angenehme und gesunde Strahlungswärme
  • System je nach Standort geeignet für bis zu 100 qm Wohnfläche
  • bis zu 75 % Brennstoffersparnis gegenüber herkömmlichen Kaminöfen
  • nur 2 x Ascheentleerung jährlich
  • starke Reduzierung von Hausstaub ( optimal für Allergiker )
  • keine trockenes Raumklima bei permanent gleichbleibender Raumtemperatur
  • erfüllt die Anforderungen der neuen Feinstaubverordnung BlmSCHV2

Was ist Strahlungswärme?

Heutzutage ist der Grundofen während der Heizungsperiode  immer noch  Hausmittelpunkt, denn aufgrund seiner Bauweise trocknet ein Grundofen das Raumklima nicht aus und wirbelt keinen Staub auf, was für viele Allergiker eine echte Erleichterung ist. Die Strahlungswärme des Grundofens erwärmt angrenzende Raumteile wie Wände, Fußboden oder Möbel und nur indirekt die Luft. Diese langwellige Wärmeausbreitung ähnelt der Sonnenwärme, die als sehr angenehm empfunden wird. Strahlungswärme ist aber nicht nur ein angenehmes Gefühl, sondern nachweislich gesund. Wärme beeinflusst unsere Gesundheit direkt, denn sie  hat Auswirkungen auf den Stoffwechsel, erleichtert die Durchblutung, fördert Sauerstoff, Nährstoffe, Antikörper und hilft bei der Ableitung von Zerfallsprodukten des Stoffwechsels. Fehlt dem Körper Wärme, wird er anfälliger für Krankheiten und das allgemeine Wohlbefinden sinkt. Schon bei einer Temperaturerhöhung um ein Grad, steigt der Energieumsatz um 17 Prozent.

Im Gegensatz dazu führt Auskühlung zu einem Unwohlsein und fördert die Infektionsgefahr, denn bei einer Auskühlung nimmt der Stoffwechsel ab, die Körperwärme ebenso und das Immunsystem fährt seine Schutzschilde herunter. Auskühlung kann durch ausgekühlte unf feuchte Räume passieren- sie entziehen dem Körper Wärme. Das kann auch bei hohen Lufttemperaturen passieren, wenn die schlecht isolierten Wände oder große Glasflächen kühl bleiben. Sogar bei 20 Grad Lufttemperatur in schnell aufgeheizten Räumen, kann dem Körper durch die noch kalten Wänden Wärme entzogen werden. Ein echtes thermisches Wohlbefinden will sich nicht einstellen. Das ist der Nachteil von Konvektionswärme, wie sie z.B. ein Kaminofen entwickelt, denn sie erhitzt nur die Luft, aber nicht die Gegenstände eines Raumes. Die Wände bleiben kühl und der Mensch darin ist diesen Temperaturunterschieden ausgeliefert.

 

Besondere Empfehlungen

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  • Heizgeräte und Heizeinsätze: ca. 14-20 AT
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